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"Es war ein besonderes Erlebnis, bei diesem einmaligen Großprojekt mitarbeiten zu dürfen", schwärmt Pascal am Ende der zwei Wochen. Obwohl erst 15 Jahre alt, hat der Schüler wie zwei seiner Kameraden von der Projektverwaltung eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um auf der Baustelle mitarbeiten zu dürfen. Dies war in erster Linie möglich, da der Technik- und Sportlehrer der Schüler ebenfalls an dem Projekt teilgenommen hat.

Während die kleine Gruppe in der ersten Woche von sonnigem und sommerlich warmem Wetter verwöhnt worden war, musste sie zu Beginn der zweiten Woche Regen und Kälte trotzen. "Insbesondere nachts war es nicht so angenehm, da unsere Zelte nicht ganz dicht waren. Da war kein tiefer Schlaf möglich, so dass man am Morgen etwas gerädert war", erklärt Pascal Boril, die begleitende Lehrkraft.

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Doch auch das schlechte Wetter konnte die Jungen nicht davon abhalten, täglich pünktlich auf der Baustelle zu erscheinen und die ihnen zugewiesenen Arbeiten gewissenhaft durchzuführen.

Die Ausdauer und Zuverlässigkeit unserer Gruppe machte auch großen Eindruck auf den Bauleiter vor Ort. "Diese Gruppe würde ich gerne länger behalten", so der Leiter.

"Es kommen immer wieder Schüler zum Arbeiten, doch nicht alle sind so handwerklich begabt, belastbar und zuverlässig wie die vier jungen UWS-ler."

Damit hat die Schule gute Voraussetzungen dafür geschaffen, auch in den kommenden Jahren Schülergruppen auf die Klosterbaustelle schicken zu können.

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Die Tätigkeiten der Schüler waren sehr unterschiedlich in diesen zwei Wochen: Vom Herstellen von Dachschindeln über das Behauen von Bäumen und Freischneiden der Besucherwege bis hin zu verschiedenen Steinmetzarbeiten haben die Kinder alles ausprobiert.

"Das meiste funktioniert nach dem Prinzip: learning bei doing, da wir ja keine entsprechende Ausbildung haben. Aber das klappte überraschend gut.

Wir haben uns rasch mit den Werkzeugen und Baumaterialen vertraut gemacht und konnten die Arbeiten deshalb schon nach kurzer Zeit selbständig durchführen", so Julian.

Auch die Kontakte zu den anderen Arbeitern waren schnell geknüpft. "Es herrscht eine ganz andere Arbeitsatmosphäre als beispielsweise in einem Großstadtbüro", erklärt Magnus. "Der Umgang der Menschen untereinander ist viel wertschätzender und freundlicher. Das hat mich sehr beeindruckt."

Und so verwundert es nicht, dass der eine oder andere aus der Gruppe bereits überlegt, in den Sommerferien wieder auf die Baustelle zurückzukehren.

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